Westum will Ufer im
Blick halten
Quelle: Rhein-Zeitung Nr. 89, Seite 25, 17.04.2026, von: Daniel Fischer
SG Westum/Löhndorf - SV Untermosel Kobern-Gondorf (Fr., 20 Uhr)
Bezirksliga: Abstiegsbedrohte SG erwartet Tabellenführer
SV Untermosel
Löhndorf. Unter Flutlicht empfängt die SG Westum/Löhndorf
zum Auftakt des 25. Spieltages in der Fußball-Bezirksliga Mitte am Freitag (20 Uhr) Spitzenreiter SV Untermosel. Während Untermoselden nächsten Schritt zur Meisterschaft gehen möchte, müssen die Hausherren punkten, um den Kontakt zum rettenden Ufer nicht komplett zu verlieren.
Gänzlich unterschiedliche Wochenenden erlebten die SG Westum und der SVU in der Vorwoche. Während der Abstand der Kombinierten nach der Pleite gegen Schlusslicht FC Urbar und des Sieges der SG 2000 Mülheim-Kärlich II zum rettenden Ufer wieder auf sieben Punkte anwuchs, nutzte der SV Untermosel den Ausrutscher des TuS Mayen und zog im Kampf um die Meisterschaft an der Tabellenspitze auf fünf Zähler davon. Entsprechend klar verteilt sind die Rollen am Freitagabend, auch mit Blick auf den klaren 6:0-Erfolg des Tabellenführers im Hinspiel.
„Untermosel ist variabel und daher enorm schwer zu bespielen.
Sie stehen zurecht ganz oben. Natürlich sind wir Außenseiter“, sagt Westums Trainer Tomas Lopez.
Mut sollte den Hausherren machen, dass sie vor zwei Wochen
an selber Stelle den SV Anadolu schlagen konnten. „Wir haben erneut nichts zu verlieren und müssen mit dieser Einstellung reingehen. In der Defensive müssen wir natürlich außerordentlich geschlossen verteidigen“, so Lopez
Demgegenüber haben die Gäste, die neun Siege in Folge vorweisen können, auch bei einer Niederlage im direkten Duell gegen den TuS Mayen den Aufstieg in den eigenen Händen. Vorausgesetzt, die Pflichtaufgaben wie jetzt in Löhndorf, werden gemeistert.
„Der Blick auf die Tabelle ist legitim. Wir haben es aber bislang
immer geschafft, uns auf den nächsten Gegner zu fokussieren.
So werden wir es auch mit Westum machen. Sie haben alle Punkte zu Hause geholt und Anadolu geschlagen. Mehr Warnung bedarf es nicht“, erklärt Untermosel-Coach Tobias Wirtz, der zudem sagt: „Wir müssen sauber mit dem Ball und gierig im letzten Drittel sein.“