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Remagen gewarnt: Mosel Löf will im Kellerduell Aufholjagd starten

Kreisliga A Rhein/Ahr: Dernau setzt auf Heimstärke – Nächste knifflige Aufgabe für Oberzissen – Westum nimmt Hocheifel ernst – ABC II vermisst die Konstanz

Kreisgebiet. Mit dem 14. Spieltag beginnt in der Fußball-Kreisliga A Rhein/Ahr die Rückrunde.

 

SV Dernau - Sportfreunde Miesenheim (Fr., 19.30 Uhr). In Anbetracht eines größeren Umbruchs im Sommer inklusive vieler personeller Fragezeichen spielt der SV Dernau eine mehr als ordentliche Saison. Dennoch trennen die Mannschaft von Trainer Uwe Deckenbrock auf Tabellenrang sieben gerade einmal vier Zähler vom Gast aus Miesenheim, der aktuell auf einem möglichen Abstiegsrang steht. Für beide Seiten steht also eine wichtige Partie an.

„In diesem Jahr wird man deutlich mehr als 30 Punkte brauchen, um die Klasse zu halten. Wir müssen daher jeden möglichen Punkt, vor allem bis zur Winterpause, mitnehmen“, sagt Deckenbrock. „Das letzte Spiel in Dernau war mit insgesamt neun Toren sehr abwechslungsreich. So viele Tore werden dieses Mal sicherlich nicht fallen“, meint Miesenheims Trainer Günter Kossmann.

 

SV Oberzissen - SG 99 Andernach II (Fr., 20 Uhr). Nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen die SG Westum wartet auf den SV Oberzissen mit der Rheinlandliga-Reserve aus Andernach die nächste knifflige Aufgabe. Beide Mannschaften haben vor allem in der Offensive ihre Stärken, weshalb von einem torreichen Spiel ausgegangen werden kann. „Andernach ist der nächste unangenehme Gegner mit einem Mix aus jungen und erfahrenen Spielern. Wir wollen im letzten Heimspiel des Jahres eine Reaktion auf die Niederlage gegen Westum zeigen und den dritten Rang festigen“, erklärt Oberzissens Trainer Tobias Dedenbach. Auf der anderen Seite sagt Andernachs Trainer Kim Kossmann: „21 Punkte in der Hinrunde hätte ich vor der Saison sofort unterschrieben. Daher sind wir absolut zufrieden. Es gibt leichtere Aufgaben, als in Oberzissen zu bestehen. Wir haben aber einen Plan und hoffen, dass dieser aufgeht.“

 

SV Remagen - SG Mosel Löf (Sa., 16.30 Uhr). Gleich zum Rückrundenauftakt treffen die beiden Schlusslichter der Tabelle aufeinander. Vor allem die Gäste aus Löf brauchen dabei dringend einen Sieg. Bereits acht Zähler liegt die Mannschaft von Trainer Udo Seifert hinter dem möglicherweise rettenden Ufer. Für die Gastgeber beträgt der Abstand nach zuletzt zwei Siegen in Folge noch fünf Zähler.

„Wir haben in der Hinrunde in 13 Spielen 44 verschiedene Spieler eingesetzt. So etwas muss man erst einmal bewältigen. Wir blicken nun nach vorn und wollen neu starten. In Remagen soll der Grundstein dafür gelegt werden“, so die bemerkenswerte Aussage von Löfs Trainer Udo Seifert.

 

SG Westum/Löhndorf - SG Hocheifel (Sa., 17 Uhr). Nach zwei Pleiten folgte bei der SG Westum ein souveräner Sieg gegen den Verfolger aus Oberzissen, sodass die Mannschaft von Trainer Rolf Seiler die Hinrunde punktgleich mit dem FC Plaidt an der Tabellenspitze abschloss. Nun soll im Duell mit der SG Hocheifel der nächste Dreier folgen, wenngleich sich die Gäste bereits im torlosen Hinspiel als unangenehmer Gegner präsentierten und zudem in der vergangenen Woche mit einem Sieg über den Ahrweiler BC II Selbstvertrauen sammeln konnten. „Es gilt, Adenau als Gegner ernst zu nehmen und nicht schon im Voraus von einem Sieg auszugehen. Adenau hat gute Einzelakteure, die uns hoffentlich mit ihren Qualitäten nicht überraschen werden“, kommentiert Seiler. „Ein Punkt gegen einen so starken Gegner wäre natürlich ein Erfolg. Wir haben zuletzt zum Teil ansprechende Leistungen gezeigt und wollen diese Tendenz beibehalten“, sagt Hocheifel-Trainer Tobias Weiler.

 

DJK Kruft/Kretz - SG Ettringen/St. Johann (Sa., 17.30 Uhr). Im Hinspiel schlug Aufsteiger SG Ettringen zum Saisonauftakt die Kombinierten aus Kruft und Kretz mit 2:0. In der Tabelle liegen die Gäste auf einem recht komfortablen sechsten Rang vier Punkte vor den Gastgebern, die also mit einem Sieg bis auf einen Zähler heranrücken könnten. „Wir wollen versuchen, den Start in die Rückrunde positiv zu gestalten“, hält sich Krufts Trainer Jürgen Krayer mit einer klaren Zielvorgabe bedeckt. „Beide Mannschaften sind auf Augenhöhe, wenngleich die Niederlage in Remagen für uns mit Blick auf die Personallage doppelt bitter war. Wir müssen alle Kräfte bündeln“, sagt Ettringens Trainer Raduan Fatine, der seinen gesperrten Torwart Henrik Höfker ersetzen muss. Zudem steht hinter dem Einsatz von Torjäger Thomas Nürnberg ein Fragezeichen.

SV Rheinland Mayen – Ahrweiler BC II (So., 15 Uhr). Auch wenn sich beim SV Rheinland Mayen die personelle Situation in den letzten Wochen zumindest etwas entspannt hat, ist es der Mannschaft von Trainer Markus Laux insbesondere aufgrund einer schwachen Chancenverwertung nicht gelungen, den Tabellenkeller zu verlassen. Bei den Gästen aus Ahrweiler ist das Thema Personal ebenfalls vorrangig. Ähnlich wie auch bei der SG Mosel Löf hat Trainer Bekim Gerguri bereits 41 verschiedene Spieler eingesetzt.

„Unter diesen Voraussetzungen können wir natürlich keine eingespielte Einheit sein und vor allem Konstanz reinbekommen. In Mayen wollen wir dennoch unbedingt unsere Auswärtsbilanz aufbessern“, stellt der Ahrweiler Trainer klar. Daniel Fischer

RZ Kreis Ahrweiler vom Freitag, 9. November 2018, Seite 13 (0 Views)


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